An diesem Wochenende war es soweit und es prangte von allen Zeitungsständen, wurde in allen Radio- und TV-Sendungen diskutiert: Ebola hat nun auch New York City erreicht.
Ein Arzt, der in Westafrika Ebola-Erkrankte behandelt hat, ist nun nach seiner Rückkehr in die USA selbst an dem Ebola Virus erkrankt. Es wurde berichtet, dass der Arzt den Tag bevor sich die ersten Symptome bemerkbar machten noch kreuz und quer in der Stadt unterwegs gewesen sei. Natürlich wie üblich mit der subway und dem Taxi.
Allerdings erfährt man erst nach genauerer Recherche, dass dieser Mann seitdem er von seinem Einsatz zurückgekehrt ist, sich selbst täglich einer genauen Kontrolle unterzogen hat. Mehrfach am Tag soll er seine Körpertemperatur gemessen und auf andere "verdächtige" Symptome geachtet haben. Als dann am Donnerstag seine Körpertemperatur anstieg, sich Fieber einstellte und andere typische Symptome der Erkrankung zeigten, blieb er zuhause und benachrichtigte sofort die zuständigen Behörden. So konnte er unter Sicherheitsmaßnahmen in ein Krankenhaus, was auf Ebolainfektionen spezialisiert ist, gebracht werden.
Somit relativiert sich auch recht schnell, das meiste was in der Presse gemeldet wurde, denn auch wenn jemand den Virus in sich trägt, ist dieser erst ansteckend, wenn er die ersten Symptome der Erkrankung zeigt . Und dann müssen zudem andere mit dessen Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen, um sich anzustecken.
Daher haben wir uns auch nicht zuhause verschanzt, sondern sind dieses Wochenende trotzdem in der City unterwegs gewesen. Wie immer haben wir aber darauf geachtet uns unterwegs nach Verlassen der subway die Hände zu desinfizieren und natürlich gründlich die Hände zu waschen , als wir nach Hause kamen. Aber ich denke, dass macht man sowieso immer, wenn man überlegt, wie viele Menschen täglich z.B. so einen Haltegriff in der subway anfassen. ;)
Auch in den USA wird gerne gefeiert und vor allem werden gerne Parties für andere organisiert.
Erwartet man ein Baby organisieren die besten Freunde/Familie eine sogenannte Baby Shower (= Baby Party) für die werdende Mutter oder ggf. auch für die werdenden Eltern. Man selbst hat mit der Organisation oder Vorbereitung eigentlich nichts zu tun! ;) Die Baby Shower ist ein Trend, der wohl langsam auch nach Deutschland schwappt, denn wie ich gehört habe, haben auch einige meiner deutschen schwangeren Freundinnen eine Baby Party gefeiert.
Unsere Freunde haben eine Baby Shower mit Partner organisiert, also eher die etwas lockere Variante gewählt, so wie wir uns das auch gewünscht hatten. Oft ist es nämlich so, dass sich nur die Freundinnen, Mutter und Schwiegermutter der werdenden Mutter verabreden und dann auch nur Frauen eingeladen werden. Bei uns sollte es etwas lockerer zu gehen! ;)
Meine zwei engsten Freundinnen aus NY Nicole und Brianne (+ ihre bessere Hälfte Frank) wollten unsere Baby Shower für uns organisieren. Wir boten an die Party in unserer Wohnung auszurichten. Am Samstag vor zwei Wochen war es dann soweit. Am Morgen wurde bereits der Großteil des Essens, der Getränken und Blumen zu uns nach Hause geliefert. Eine Stunde später standen dann unsere drei "Party-Organizer" vor der Tür mit noch mehr Essen, Getränken und Deko! :) Wie die fleißigen Bienchen machten sie sich gleich ans Werk und wir versuchten uns natürlich so gut es ging mit einzubringen, was uns auch mehr oder weniger gut gelang.
Zwei bis drei Stunden später waren die Partyvorbereitungen abgeschlossen. Die Drei haben eine hervorragende Arbeit geleistet: Es war ein riesen Buffet vorbereitet und die Wohnung war komplett und sehr liebevoll dekoriert worden.
Kleiner Teil des Buffets
Jeder Gast hat ein Buch aus seiner Kindheit mitgebracht
Gegen Mittag kamen dann die restlichen Gäste. Die Stimmung war sehr ausgelassen, obwohl die Gäste bunt aus Freundeskreis und Arbeitskollegen zusammen gewürfelt waren. Es war nicht nur ein super leckeres Buffet vorbereitet worden, sondern auch noch ein paar Spiele, die wir dann in großer Runde gemeinsam spielten, was das ganze noch weiter auflockerte. Es wurde sehr viel gelacht und alle schienen einen riesen Spaß zu haben, was auch erklärt, dass die Party bis in die späten Abendstunden andauerte. Gegen Ende der Party packten alle mit an und in wenigen Minuten war alles aufgeräumt und verstaut, so dass unser Staubsauger-Roboter nur noch die letzten Krümelchen vom Boden saugen musste. Einfach traumhaft!!!
Nachdem auch die letzten Gäste nach Hause gegangen waren, waren wir einfach nur gerührt und glücklich, was wir für tolle Freunde haben! Wir möchten uns auch hier noch ein mal für diesen wundervollen Tag/Abend bedanken und was ihr alles für uns auf die Beine gestellt habt! xoxo
Zwei Wochen nach der ersten Baby Shower waren Cord und ich letztes Wochenende vom amerikanischen Teil meiner Familie nach Connecticut eingeladen worden. Wir wollten gemeinsam Essen gehen und einen schönen Tag zusammen verbringen. Womit wir nicht gerechnet hatten, war dass auch die Familie eine Baby Shower also quasi Part II für uns vorbereitet hatte. Im Restaurant war unser Tisch mit Ballons und anderer zum Thema passender Deko geschmückt. Insgesamt waren 10 Mitglieder meiner amerikanischen Familie zusammen gekommen, was uns sehr gefreut hat. Wir haben lange zusammen gesessen und den Nachmittag genossen. Neben den typischen Baby-Geschenken hatte uns eine der Tanten noch eine Torte zum Nachtisch mitgebracht, die wir alle gemeinsam verspeisten! :) Diese Baby Shower war zwar komplett anders als die erste aber nicht weniger schön! Auch bei der Familie wollen wir uns ganz herzlich für diesen sehr schönen Tag bedanken!!!
Cord und ich sind überglücklich nicht nur in Deutschland, sondern auch hier in den USA so wunderbare Freunde und Familie zu haben, die uns immer unterstützen und für uns da sind!
Am Dienstag haben wir das 9/11 Memorial Museum besucht, welches an die rund 3000 Opfer der Terroranschläge am 11. Septemeber 2001 und des vorangegangenen Bombenanschlags von 1993 auf das World Trade Center erinnert. Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen World Trade Centers im Süden Manhattans (im Financial District), das nach den Anschlägen als Ground Zero bekannt wurde.
Am 15. Mai 2014 wurde das Museum unter Anwesenheit von Präsident Barack Obama offiziel eingeweiht und ab dem 21. Mai für die Öffentlichkeit eröffnet.
Bereits 1993 wurde für die sechs Opfer des damaligen Terroranschlags ein Wasserbassin als Gedenkstätte errichtet. Dieser "reflecting pool" war mit den Namen der Getöteten beschriftet. Mit den Anschlägen am 11. September 2001 wurde neben den Gebäuden auch diese Gedenkstätte zerstört.
Die neue Gedenkstätte soll an die Opfer der Anschläge von 1993 und 2001 erinnern. Sie symbolisiert sowohl die 2.983 Opfer als auch die zerstörten Gebäude. Das Mahnmal ist das Herzstück des Komplexes, das von den neuen Hochhaustürmen umrandet wird.
An den Stellen der zerstörten Zwillingstürme befinden sich in den sogenannten footprints (=Fußabdrücken), den ursprünglichen Fundamenten der Gebäude, zwei große Wasserbecken. Diese sind mit einer Kupferumrandung versehen, in die die Namen der 2983 Menschen gefräst sind, die bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und vom 26. Februar 1993 ums Leben kamen. Dies umfasst die getöteten Menschen im World Trade Center (11. September 2001 und 26. Februar 1993), im Pentagon, in den vier entführten Flugzeugen sowie alle ums Leben gekommenen Rettungskräfte und freiwillige Helfer. In der Mitte der beiden Wasserflächen auf Straßenniveau, umgeben von Bäumen, fällt das Wasser jeweils neun Meter in ein Untergeschoss. Sie sind die größten von Menschen geschaffenen Wasserfälle der USA. Durch die Wasserwände fällt das Tageslicht in den unter den Bassins liegenden Pavillon. In diesem befinden sich zwei Gedenkräume mit den Namen der Toten und einem Museum. Die Gedenkstätte heißt Reflecting Absence, übersetzbar mit ‚Nachdenken darüber, was fehlt‘. Zugleich ist die Bezeichnung ein Wortspiel mit der reflektierenden Wasseroberfläche der Bassins.
Sowohl das Memorial (Die Wasserbecken) im Park, die täglich kostenfrei besichtigt werden können, als auch das Museum an sich, welches ebenfalls täglich geöffnet hat, sind sehr sehenswert. Vor allem das Museum ist jedoch sehr ergreifend, da neben den grundlegenden Informationen über die Attentate auch viele sehr persönliche Geschichten/Schicksale einiger Menschen dargestellt werden. In der einen oder anderen Situation musste ich wirklich sehr mit den Tränen kämpfen, da es sehr ergreifende Bilder/Videos oder auch Telefonmitschnitte zeigt. Im Anschluss an den Museums-besuch war bei uns beiden die Stimmung etwas gedrückt, obwohl das Museum an sich sehr informativ, interessant und vor allem der Situation entsprechend sehr geschmackvoll gestaltet ist. Das ausgestellte Thema jedoch ist wirklich keine leichte Kost.
Das Museum ist täglich von 9:00-20:00 Uhr geöffnet. Der letzte Einlass ist um 18:00 Uhr.
Die regulären Tickets kosten US$ 24. Ermässigte Tickets für Jugendliche und Senioren liegen bei US$ 18. Für Kinder unter 6 ist der Eintritt frei.
An Dienstagen kann man ab 9 Uhr Tickets für den Dienstagabend von 17-20 Uhr kostenfrei ergattern. Es gibt ein bestimmtes Kontingent an Tickets die kostenfrei herausgeben werden, frei nach dem Prinzip: " Wer zu erst kommt.."
Das Memorial kann täglich von 7:30-21:00 Uhr angeschaut werden und ist kostenfrei.
Das Museum und auch das Memorial sind sehr sehenswert und sollten unserer Meinung nach bei einem NY Besuch nicht fehlen!
Nun will ich doch endlich noch einmal von unserem Katy Perry Konzert berichten. Wir hatten Tickets für Ende July ergattert. Das Konzert fand im Barcalys Center in Brooklyn statt, was von uns sehr gut zu erreichen ist. Das Barclays Center ist das Zuhause der NBA Basketballmannschaft, der Brooklyn Nets und Veranstaltungsort für diverse Konzerte. Erst im September 2012 wurde die Arena mit einem Konzert des in NYC geborenen Jay-Z eröffnet. Man merkt sofort, dass die Arena nach den neusten Standards gebaut wurde und hoch modern ist.
Wer Katy Perry kennt, weiß, dass sie auf bunte und ausgefallene Kostüme steht. Dies gilt auch für viele ihrere Fans. Neben vielen Erwachsenen waren auch einige Kids, in den schrillsten Outfits zum Konzert erschienen.
Das Konzert starte pünktlich und dauerte ca. 2 1/2 Stunden. Das Bühnenprogramm von Katy war sehr abwechslungsreich und sie gab die Neusten, aber auch ältere Hits, zum Besten.
Die Stimmung des Publikums war sehr ausgelassen. Das Highlight der Show war, dass am Ende des Konzerts ein junger Mann, der am 4th of July Geburtstag hatte auf die Bühne geholt wurde und Katy ihm persönlich ein Ständchen sang- erst den Song 'Firework', den sie für die Feierlichkeiten, des Independence Day, des 4ten Juli's geschrieben hatte und im Anschluss noch den Song 'Birthday'. Zum Abschluss glitt Katy auf einer Schaukel über der Köpfen des Publikums entlang und es schwebten zudem erst tausende von Luftballons, die an der Konzerthallendecke befestigt waren, auf das Publikum herab. Dann folgte noch ein riesiges Konfetti-Feuerwerk.
Wir haben das Konzert sehr genossen und haben uns extrem gut amüsiert! Auch die Fahrt mit der subway nach Hause lief reibungslos und wir waren nach nur gut 45 Minuten bereits zuhause.
Unser Fazit: Immer wieder gerne. Guter Unterhaltungsfaktor. Danke Katy für einen super Abend! ;)
Am letzten August
Wochenende war es endlich soweit und unser lang ersehnter Urlaub in der Sonne
stand an. Die letzten Wochen war es noch mal richtig stressig und wir beide
waren wirklich urlaubsreif und freuten uns auf eine Woche Sommer, Sonne, Meer
und völlige Entspannung!
Wir haben dieses
Jahr zwar schon wieder einige Trips gemacht, aber dies waren alles entweder
Wochenendtrips, die zwar total schön und spannend, jedoch ohne wirklichen
Entspannungswert waren. Oder wie z.B. die Deutschlandreise, die wunderschön war
und wir auch vollkommen genossen haben, aber Cord zum einen Arbeiten musste und
wir total im sogenannten "Freizeitstress" waren. Daher stand nun der
erste "richtige" Urlaub diesen Jahres an und wie schon in der
Überschrift erwähnt, war es ein ganz besonderer Urlaub. Zum einen stand am 1.
September unser 2. kirchliches Hochzeitstags-Jubiläum an und zum anderen war es
wohl auf erst mal unbestimmte Zeit, der letzte Urlaub zu Zweit. Denn Cord und
ich erwarten Anfang Dezember, die Geburt unseres ersten Kindes und somit war
dieser Urlaub unser sogenannter Babymoon! ;)
Das Reiseziel hieß dieses mal: Samana in der Dominikanischen Republik..und nein es ist kein typischer "Dom. Rep.-Urlaub", wie manche nun vielleicht meinen, in einer der in Punta Cana aneinander gereihten Hotelburgen mit All-inklusiv und rund-um-die-Uhr Bespaßung! Nein es war das komplette Gegenteil ein kleines, sehr luxuriöses Hotel im Norden des Landes, welcher touristisch noch nicht sehr erschlossen ist. Der Transfer vom kleinen Flughafen zum Hotel dauerte nur 20 Minuten, was nach einem nur 3 stündigen Flug, der kurzen Anreisezeit noch zu Gute kam. Im Hotel angekommen wurden wir sofort freundlich begrüßt und unser Gepäck wurde bereits, während wir eingecheckten, auf unsere Suite gebracht. Die kleinste Zimmer-Variante ist eine 1-Bedroom-Suite, die aus einem Schlafzimmer, einem Wohnzimmer und einer Küche mit Esstisch besteht. Das Badezimmer war sehr geräumig und genauso wie der Rest der Zimmer sehr geschmackvoll eingerichtet. Auch die Hotelanlage war ein Traum. Nach der Woche hatten wir, dass Gefühl im Paradies gewesen zu sein. Neben dem wunderschönen Hotel und der Anlage, wurde man zusätzlich von extrem guten Essen und hervorragenden Service verwöhnt. Während am Wochenende einiges Los war, waren in der Woche nur 8 Zimmer belegt, so dass man sowohl beim Essen, als auch am Strand, das Gefühl hatte, das Hotel fast für sich alleine zu haben, was wir total genossen, da es das komplette Gegenteil zum turbulenten New York darstellte.
Falls es einem das Relaxen am Strand oder die Strandspaziergänge am kilometerlangen, so gut wie einsamen Stränden zu langweilig wurde, konnte man sich Kanus, Surfboards, Schnorchel etc vom Hotel ausleihen und sich sportlich betätigen oder sich von der Beachbar mit Snacks oder Getränken verwöhnen lassen.
Trotz dem geringen Gäste Aufkommen lief der Service des Hotels weiter auf Hochtouren, beide Restaurants waren im Wechsel geöffnet, die Anlage und die Pools wurden täglich gereinigt und auch sonst schien es wesentlich mehr Hotelmitarbeiter als Gäste im Hotel zu geben.
Am ersten Abend hatte das Restaurant am Strand geöffnet und wir konnten unser erstes Abendessen mit den Füßen im Sand und dem Blick auf das Meer und Wellenrauschen im Hintergrund genießen. Am Montag hatten wir dann auf Grund unseres Hochzeitstages ein "romantisches dinner" am Strand reserviert. Was hieß, dass wir ein 5-Gänge Menü am Strand genießen durften. Eigens für uns war ein Tisch am Strand arrangiert worden und wir konnten es uns so richtig gut gehen lassen.
Einen Abend haben wir uns mit einem anderen Paar ein Taxis in die nahe gelegene Stadt Las Terrenas geteilt, um dort zu Essen. Die Stadt war erstaunlich groß und bis auf die Strandpromenade mit Bars und Restaurants nicht sonderlich touristisch. Auch hier war kaum etwas los und so waren wir die einzigen Gäste in dem Restaurant, was wir uns ausgesucht hatten. Das Essen und der Service waren auch sehr gut, aber nicht zu vergleichen mit dem des Hotels! Daher beließen wir es auch bei diesem einen mal auswärts zu Abend zu essen. Einen weiteren Ausflug zum Lunch wagten wir allerdings noch einmal in eine am Strand gelegene nur von Einheimischen besuchten Strandbar. Den frisch gefangenen Fisch konnte man sich aus einer Kühlbox aussuchen. Anschließend wurde dann der Fisch vor unseren Augen für uns gegrillt. Die Bar an sich war etwas abenteuerlich, da recht rustikal, aber das Essen war sehr lecker.
Neben unserem Hotel gab es ein privates Häuschen, deren Besitzer drei kleine Hundewelpen hatten, von denen zumindest die zwei Golden Retriever Welpen Lila und Lula jeden Tag am Strand spielten. Die Hunde waren so zutraulich, dass wir vom ersten bis zum letzten Tag täglich mit ihnen spielten, schmusten und sogar schwimmen gingen. Daher fiel uns der Abschied am letzten Tag besonders schwer! ;(
Die Rückreise verlief insgesamt auch sehr entspannt. Auf Grund der Nähe zum Flughafen mussten wir erst 1 1/2 Stunden vor Abflug aus dem Hotel los, so dass wir den halben Tag noch zur Verfügung hatten und genießen konnten.
Am Flughafen herrschte dann jedoch das Chaos, obwohl nur drei Flüge an diesem Tag ankamen und abflogen ging es drunter und drüber. Wir mussten fast eine ganze Stunde am Schalter stehen, um einchecken zu können. Die Halle für das Einchecken war offen, also quasi im Freien, es gab weder eine Klimaanlage noch irgendwelche Ventilatoren, so dass es extrem heiß war und die Luft zu stehen schien. Mein Kreislauf war davon leider nicht sonderlich begeistert, so dass ich mich erst mal hinsetzten und Cord alleine in der Schlange anstehen musste. Als er dann endlich an der Reihe zum Einchecken war, wollte ich mich gerade zu ihm gesellen, als ich schon sah, dass die Dame am Schalter mit Cord diskutierte. Cord hatte der Dame gesagt, dass ich mich hingesetzte hatte und er uns einchecken wollte, dass wurde von der Flughafenmitarbeiterin jedoch abgelehnt, da jeder persäönlich beim Einchecken anwesend sein muss. Ich war zum Glück wenige Sekunden später, da so dass Cord nicht die Schlange verlassen musste. Das ganze hatte wohl ausgereicht mich für den sogenannten: Secondary Security Screening Selection zu qualifizieren. Was durch ein ssss auf der Boardingkarte markiert wird.
Dies bedeutet eine extra Sicherheitskontrolle beim Einchecken. Was hieß, als wir durch den Sicherheitscheck gingen und wir unsere Pässe und Boardingkarten vorzeigten, wurde meine Boardingkarte samt Pass erst mal von einem Beamten eingezogen und genaustens studiert. Dann fragte er mich, ob ich Spanisch sprechen würde, als ich ihm sagte, dass ich nicht wirklich der Sprache mächtig wäre, lief er erst mal mit meinem Pass durch eine Tür uns ließ mich ohne weitere Worte stehen. Ich war etwas irritiert und auch angespannt, da ich ungerne meinen Pass aus den Augen lasse, da sich dort ja auch immerhin mein USA Visum drin befindet. Also wartete ich ab, bis mich eine weitere Sicherheitsbeamtin fragte, worauf ich warten würde. Ich erklärte ihr, dass ihr Kollege meinen Pass und meine Boardingkarte habe und ich auf weitere Anweisungen warten würde. Sie erklärte mir dann, dass ich anstatt durch den Metalldektor durch dieselbe Tür, wie der Beamte gehen sollte. Hinter der Tür befand sich kein extra Raum, sondern nur der Bereich hinter dem Metalldektor und der Röntgenanlage für das Handgepäck. Ich wurde einmal kurz abgetastet, es wurde etwas in ein Kontrollblatt auf einem Klemmbrett eingetragen und ich bekam einen Stempel auf meine Boardingkarte, dass ich extra "gescreent" wurde.Was der Heckmeck sollte und warum ausgerechnet ich ausgewählt wurde ist mir schleierhaft, aber zum Glück war es nicht weiter tragisch.
In New York angekommen, mussten wir ja noch durch den Einreisecheck der Homelandsecurity, da wir ja aus dem Ausland in die Staaten einreisten. Da die Fluggesellschaft Jetblue keinen eigenen Auslandseinreise-Terminal hat, mussten wir durch den normalen Ausland-Terminal, an dem leider gerade einige große Flieger angekommen waren. Wir haben noch nie so einen vollen Terminal und eine soooo lange Schlange an den Schaltern gesehen. Mit Schrecken mussten wir feststellen, dass es nun wohl nochmal mindestens 2-3 Stunden dauern würde, bis wir hier durch wären und unsere Koffer einsammeln und den Flughafen verlassen könnten.
Auf dem Weg zur richtigen Schlange, es gibt eine für die amerikanischen Staatsbürger und eine für alle anderen, haben Cord und ich uns verloren. Da ich die Pässe für uns beide hatte und vor ihm gegangen war, wartete ich vor dem Eingang zur Warteschlange für die "visitors". Mehrmals wurde ich aufgefordert weiter zu gehen, was ich jedoch verneinte, da ich ja beide unsere Pässe hatte und auf Cord warten wollte. Als Cord dann endlich zu mir stieß, wurde ich gerade wieder angesprochen, bitte weiterzugehen. Ich wollte der Aufforderung gerade nachkommen als der Beamte mit Blick auf meinen Bauch fragte, ob ich schwanger sei. Als ich dies bejahte, lächelte er mich an und sagte: "kommen sie bitte mit mir". Wir wurden an der normalen Schlange vorbei geführt und standen nun direkt vor dem Schalter an dem nur ein Päarchen vor uns stand. Der Beamte der Homlandsecurity war dieses mal auch extrem freundlich und fragte uns kaum etwas. So wurde uns das Warten zum Glück erspart, wir konnten gleich unsere Koffer einsammln und uns mit der Airtrain und Subway auf den Weg nach Hause machen, so dass es von Verlassen des Flugzeuges bis zum Erreichen unserer Wohnung insgesamt nur knapp zwei Stunden dauerte.
Unser Fazit:
Das Hotel Sublime Samana ist sehr empfehlenswert. Wir können nichts negatives über das Hotel, die Anlage oder der Service berichten. Die Anreise von der Ostküste der USA ist wunderbar, das es so herrlich einfach und kurz ist. Aus Deustchland ist es leider wesentlich aufwendiger, da der kleine Flughafen Samana/ El Catey nicht aus Europa angeflogen wird. Von den großen Flughäfen Punta Cana oder Santa Domingo fährt man leider nochmal 2-3 Stunden bis man das Hotel erreicht. Trotzdem würde ich sagen, dass sich die Mühe lohnt!
Jeder der Interesse oder weitere Fragen bezüglich des Hotels hat, kann uns gerne fragen und ich stelle auch den Link des Hotels in diesen Post.
Mitte August hatten wir ein paar Tage, die wir in der Heimat verbringen konnten, um Familie und Freunde wiederzusehen. Die Zeit war mal wieder viel zu kurz, da das Programm wie immer voll gepackt war. An den Wochenenden stand jeweils eine Familienparty einmal in Pattensen und einmal in Hannover an. Während der Woche haben wir versucht so viele Freunde wie möglich zu treffen. Auf das Maschseefest habe ich es dieses mal leider nicht geschafft, Cord jedoch umso häufiger.. ;) Aber da Cord neben dem "Freizeitstress" auch noch normal arbeiten musste, war seine Zeit noch eingeschränkter als meine.
Der Abschied von Familie und Freunden ist uns wie immer nicht einfach gefallen. Der Zubringerflug von Hannover nach Frankfurt war dann leider auch alles andere als erfreulich, da wir extreme Turbulenzen hatten und bei einem riesigen Luftloch, das ganze Flugzeug vor Angst Schreie ausstieß..unser Herz rutschte dabei auch in die Hose und wir waren extrem froh, als wir 10 Minuten später unbeschadet in Frankfurt gelandet waren..allerdings konnten wir zu diesem Zeitpunkt dem eigentlichen Flug nach New York nicht wirklich freudig entgegen schauen. Am Gate in Frankfurt angekommen, waren es nur noch wenige Minuten bis zum Boardingstart. Trotzdem fragten wir am Gate freundliche nach einem Upgrade und tatsächlich, lächelte mich der Lufthansamitarbeiter an, bat mich um meine Tickets und händigte mir neue Tickets aus. Die neuen Sitzplätze waren in der Business class und wir konnten diesen Flug so richtig genießen..als wir in New York landeten, konnten wir gar nicht glauben, dass wir wirklich schon angekommen sind! Ich habe selten so einen entspannten Flug erlebt. Danke an die Lufthansa!
Goodbye Germany und bis bald...
Wir haben unsere Zeit in der Heimat sehr genossen und sind dankbar, dass sich unsere Familien und Freunde die Zeit genommen haben uns zu sehen und mit uns zu feiern. Leider haben wir es aus zeitlichen Gründe nicht geschafft alle zu treffen, auch wenn wir das natürlich sehr gerne gemacht hätten! Die zwei Familienfeste an den Wochenenden und die Treffen mit unseren Freunden haben uns sehr viel bedeutet und uns mal wieder gezeigt, wie sehr wir Euch doch vermissen!!!
Der Abschied am Dienstag ist uns sehr schwer gefallen und wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!