Donnerstag, 7. November 2013

Our Halloween- Parade/ -Party 2013


Da dieses Jahr der 31.Oktober und somit Halloween auf einen Donnerstag fiel, haben wir uns an diesem Tag die Halloween Parade im Village angeschaut. Jeder der ein Kostüm besitzt oder sich irgendwie verkleidet hat, kann an der Parade teilnehmen, also mitlaufen. 
Die Kostüme variierten daher von extrem aufwendig bis recht minimalistisch. Das beliebteste Kostüm dieses Jahr war  bei den Frauen die "Sängerin Miley Sirus"(die sich in letzter Zeit immer extrem Freizügig zeigte) und bei den Männern "Walter White" (aus der Erfolgsserie Breaking Bad). Sogar weibliche Sternchen wie z.B. Paris Hilton oder die Freundin von Huge Hefner schlugen dieses Jahr im "Miley-Kostüme" auf den Halloween-Partys auf.



links: Paris Hilton, rechts: das Original
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Am Samstag richten wir dann in unserem Apartment auch eine Halloween Party mit unseren New Yorker Freunden aus. Die Kostüme fielen hierbei allerdings etwas züchtiger aus! ;) Die Party war ein voller Erfolg und wir hatten viel Spass! ;)


Montag, 4. November 2013

NYC-Marathon 2013

Der weltberühmte New-York-City-Marathon findet jedes Jahr am ersten Sonntag im November in New York statt.
Er zählt neben dem Boston-Marathon und dem Chicago-Marathon zu den wichtigsten und größten Laufveranstaltungen in den USA und hat sich 2006 mit diesen beiden Veranstaltungen sowie dem London-Marathon und dem Berlin-Marathon zu den World Marathon Majors zusammengeschlossen.
Der New-York-Marathon ist kein Rundkurs, sondern geht von Staten Island über Brooklyn, Queens die Bronx nach Manhattan und deckt somit alle 5 Boroughs New York Citys ab.
Auf Grund der großen Teilnehmerzahl erfolgt der Start in vier Wellen mit je 25 Minuten Abstand. In jeder Welle gibt es drei Startspuren, die erst bei Meile 8 endgültig vereinigt werden. Gleich zu Beginn muss man den höchsten Punkt der Strecke, die Verranzano-Brücke mit einer Spannweite von 3 km, hinter sich bringen. Danach geht es durch Brooklyn, wo man zwischen Meile 4 und Meile 8 auf der 4th Avenue fast nur geradeaus läuft. Über die Pulaski-Brücke, auf deren Auffahrrampe sich der Halbmarathonpunkt befindet, geht es nach Queens. Von diesem Stadtteil gelangt man auf die Queensboro-Brücke, die nach Manhattan und auf die First Avenue führt. Dort geht es 3,5 Meilen Richtung Norden und über die Willis-Avenue-Brücke in die Bronx. Nach etwas über einer Meile geht es über die Madison-Avenue-Brücke wieder zurück nach Manhattan durch den Stadtteil Harlem auf die Fifth Avenue. Der letzte Teil des Marathons verläuft entlang der Museumsmeile New Yorks auf der Ostseite des Central Park. Nahe dem Guggenheim-Museum wechseln die Läufer auf den East Drive im Park selbst, bis sie kurzzeitig wieder den Park verlassen und über Central Park South laufen, wo besonders viele Zuschauer für Stimmung sorgen. Danach geht es am Columbus Circle zurück in den Central Park, dem Ziel an der Tavern on the Green entgegen.


Insgesamt sind fünf Brücken auf der Strecke zu überqueren. Es ist ein anspruchsvoller Marathon, der im Vergleich zu den großen Marathons in Deutschland wie Berlin, Hamburg, Frankfurt oder Köln im Elitefeld rund zwei Minuten und von Freizeitläufern ca. 5 bis 10 Minuten langsamer gelaufen wird.


Am ersten Marathonlauf am 13. September 1970 nahmen 127 Teilnehmer teil, von denen lediglich 55 das Ziel erreichten. Bis 1975 fand der Marathon im Central Park statt, wo vier Runden absolviert wurden. 1976 wurde die jetzige Strecke durch alle New Yorker Stadtbezirke eingeführt, was einen Anstieg der Teilnehmerzahlen von 534 auf über 2000 mit sich brachte. Drei Jahre später waren es schon über 14.000, und 1994 wurde dann erstmals die Marke von 30.000 Teilnehmern überschritten. Im gleichen Ausmaß stieg auch die Zuschauerresonanz. Im letzten Jahr also 2012 konnte der Marathon auf Grund des Supersturms Sandy nicht ausgerichtet werden. Dieses Jahr 2013 sind knapp 60.000 Läufer angetreten, die von mehr als drei Millionen Zuschauern entlang der Strecke angefeuert wurden.

Nach dem Terroranschlag auf den Boston Marathon am 15. April waren die Sicherheitsvorkehrungen in New York dieses Mal so streng wie noch nie. Bei dem Rennen am Sonntag 3. November waren mehrere tausend Polizisten und Spezialeinsatzkräfte im Einsatz. Außerdem setzte New York Hubschrauber, Taucher, Boote, Suchhunde und Hunderte Kameras ein. "Wir haben das bestgeschützte Rennen, an dem sie teilnehmen können", versprach New Yorks Polizeikommissar Raymond Kelly im Voraus.
Zwar konnte die Polizei im Vorfeld nicht garantieren, dass es bei dem Lauf durch die Millionenmetropole keine Zwischenfälle geben würde. Sie setze aber alle Hebel in Bewegung, um den Läufern und dem Publikum eine sichere Veranstaltung zu bieten, wurde Kelly von der "New York Times" zitiert. Zum Glück konnte der Marathon auch ohne größere Zwischenfälle stattfinden.


In diesem Jahr gab es dann einen kenianischer Doppelsieg in NY: Zum dritten Mal nach 2002 und 2003 haben sich die Langstreckenasse der afrikanischen Läufernation beim New York-Marathon den Sieg bei den Frauen und Männern gesichert.
Priscah Jeptoo setzte sich nach einer starken Aufholjagd in 2:25:07 Stunden vor Buzunesh Deba aus Äthiopien (2:25:56 Stunden) durch. Zu einem ungefährdeten Triumph kam auch Geoffrey Mutai. Der Titelverteidiger gewann in 2:08:24 Stunden mit einem Vorsprung von 52 Sekunden vor Tsegaye Kebede (Äthiopien).


Lustigerweise habe ich gestern im Nachhinein bei Facebook gesehen, dass ein ehemaliger Mitschüler aus der St. Ursula Schule Hannover in diesem Jahr den NY-Marathon gelaufen ist! Zudem hat sich eine Freundin aus NY bereits für den Marathon 2014 qualifiziert.



Samstag, 2. November 2013

Empire State Building Halloween Light Show 2013


Als wir Donnerstag Abend im Village das bunte Treiben der Halloween Parade bestaunten und die teilweise sehr aufwendigen Kostüme bewunderten. Wurde unser Blick plötzlich auf das Empire State Building gezogen. Zunächst nur in weiß-orange leuchtete, strahlte es überraschend in den verschiedensten Farben, wie wir es zuvor noch nie gesehen haben.




Mittwoch, 30. Oktober 2013

Halloween

Seit Wochen merkt man nun schon, dass Halloween vor der Tür steht. In den meisten Geschäften, Bar's und Restaurants sind seit ca 2-3 Wochen dekoriert und verleihen der Stadt somit einen grusligen Charakter. Auch einige Hausbesitzer schmücken ihre Häuser und Vorgärten mit Skeletten, Spinnweben und anderen schaurigen Dingen.
Am letzten Wochenende stand dann die sogenannte "Halloween-Dogparade" im Tompink Square Park an. Bei diesem Event kommen hunderte von Hundebsitzern mit ihren Lieblingen in diesen Park und präsentieren sich und ihre Hunde in Kostümen von extrem aufwendig bis sehr knappem Verkleidungen war alles dabei. Die meisten Hunde scheinen dies auch mehr oder weniger geduldig über sich ergehen zu lassen.
Aber auch für die Menschen gab es letztes Wochenende schon einige Halloweenevents, z.B. wurde ein Zombielauf veranstaltet, bei dem die Teilnehmer des 5 Kilometerlaufs im Zombiekostüme teilnehmen mussten, aber auch einige Partys zogen Massen von Verkleideten an.
Morgen am eigentlichen Halloweentag dem 31. Oktober steht dann die Halloween Parade im Village an zu der wir natürlich auch gehen werden. Unser Outfit haben wir letztes Wochenende in einem rieisgen Halloween Megastore ergattert, was bei der riesigen Auswahl gar nicht so einfach war. Fotos werden folgen... ;)
Da Halloween vor allem hier in New York sehr beliebt ist, stehen auch noch dieses Wochenende viele weitere Halloweenpartys an, obwohl Halloween dann ja eigentlich schon vorbei ist.
Letztes Jahr musste Halloween und auch die große Parade auf Grund des Supersturms Sandy ausfallen, daher wollen die Veranstalter dieses Jahr das "Revival" umso größer feiern!

Das Wort Halloween, in älterer Schreibweise Hallowe'en, ist eine Kontraktion von All Hallow's Eve, benennt den "Tag vor Allerheiligen” (wie auch bei Heiligabend, englisch Christmas Eve). Der Bezug von Halloween zum Totenreich ergibt sich aus dem Fest Allerheiligen und dem darauf folgenden Gedächtnis Allerseelen, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen gedenken. Laut Encyclopaedia Britannica stammt Halloween aus alten keltischen Bräuchen.
Das Halloweenbrauchtum stellt eine Mischung aus Herbst-, Löse-, und dar. In diesem Sinne ist es vergleichbar mit Bräuchen zu Erntedank, zu Allerheiligen sowie in der Vorweihnachtszeit und zu Silvester.
Der bekannteste Brauch in Nordamerika besteht darin, dass Kinder von Haus zu Haus gehen und mit `trick or treat` (=Streich oder Süsses) die Bewohner auffordern, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen. Verkleidungen sind zu Halloween sehr beliebt. Kinder wie Erwachsene verkleiden sich als Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Kürbisse, Skelette, Zombies, Tote, Vampire und Ähnliches. Typische Halloweenfarben sind schwarz, orange, grau, weiß, gelb und rot. Die zeitweiligen Übergriffe bis zum vermehrten Vorkommen von Brandstiftungen und Sachbeschädigungen in den USA geben der „Mischief night“ zum 1. November einen ähnlichen Unruhnachtcharakter wie im mitteleuropäischen Brauchtum der Walpurgisnacht.








Mittwoch, 16. Oktober 2013

Shutdown in den USA?!??...


Da wir nun recht regelmäßig ängstliche Anfragen aus Deutschland bekommen, ob wir denn noch genug zu Essen haben oder ähnliches wollen wir hier nun mal ein kurzes Statement zu den momentanen politischen Geschehnissen in den USA abgegeben. Nach einigen besorgten Mails und Kommentaren von Familie und Freunden aus Deutschland zu der momentanen politischen Lage in den USA waren wir doch recht erstaunt und haben und selbst ein Bild gemacht, was in der deutschen Presse über die USA berichtet wird.. und wir waren recht erstaunt!!! Die Klatschpresse, aber auch seriöse Medien haben ganze Arbeit geleistet und das Thema extrem aufgebauscht! Natürlich wird auch hier sehr viel über das Thema berichtet, da die politische Lage der USA momentan sehr prekär ist und die staatlichen Angestellten sehr darunter leiden müssen! Allerdings hat es nicht im geringsten die Ausmasse auf unseren "normalen" Alltag, wie es in Deutschland dargestellt wird. Wir können natürlich nur für New York sprechen, allerdings haben wir auch von anderen die außerhalb des Staats NY leben nichts gehört, was den deutschen Pressemeldungen nahe kommt! Viele unserer Besucher haben sich im Vorfeld ihrer Reise besorgt gemeldet und waren schon ganz mürrisch: "ausgerechnet, wenn wir mal in die USA reisen, dann ist alles geschlossen" etc. Aber zumindest in NYC ist dies nicht der Fall. Natürlich gibt es auch hier gewisse Einschränkungen. Allerdings haben wir persönlich noch keine Einschränkungen hin nehmen müssen. In einem Artikel stand z.B. das die Staten Island Ferry geschlossen wurde, die kostenlos von Manhattan nach Staten Island (dem fünften Borough von NYC) fährt geschlossen wurde, was allerdings gar nicht den Tatsachen entspricht. Es wurde Liberty Island und Ellis Island geschlossen und ausschließlich die Boote, die nur dort hinfahren, waren betroffen. Aber auch um alle Besucher zu beruhigen es gibt ein halbes Dutzend anderer privater Anbieter, die zur Statue of Liberty fahren und auch nicht mehr kosten. Nur auf die Insel und auf die Statue konnte man zeitweise nicht, was den Leuten meiner Meinung nach einfach nur das Warten für Stunden in einer Schlange erspart hat! ;)
Sicherlich sind einige der ca. 200 Museen und 500 Galerien in NYC vom Shutdown betroffen, allerdings haben die großen Museen wie MoMA oder das Metropolitan Museum trotzdem geöffnet.

Also liebe Leute aus Deutschland lasst Euch von der Presse nicht verrückt machen und macht Euch vor allem keine Sorgen uns geht es gut!!! :)

Freitag, 4. Oktober 2013

Chelsea Market New York

Der Chelsea Market ist im hippen Meatpacking District gelegen und bietet für jeden Geschmack das Richtige. Dadurch dass der Markt in einer überdachten Halle gelegen ist, lässt sich ein Besuch auch sehr gut für schlechtes Wetter einplanen. Doch auch bei herrlichstem Sonnenschein und Sommerwetter ist der Markt sehr angesagt.
Schon die Markthalle ist ein Traum für Liebhaber von amerikanischen Lebensmittel, denn der Markt ist in den Hallen der alten Oreo-Fabrik gelegen, in denen die berühmten Kekse erfunden wurden. Heute beherbergt das Fabrikgebäude Cafés, Restaurants, eine Weinhandlung, Bäckereien und diverse Delikatessengeschäfte. Auch der Koch-Sender Food Network hat passenderweise seinen Sitz in der ehemaligen Keksfabrik und sitzt damit quasi direkt an der Quelle.
Das alte Gemäuer im Inneren des historischen Fabrikgebäudes, dessen Ursprung immerhin auf 1890 datiert ist, verleiht dem Markt ein einmaliges Ambiente. Beim Bummel können Besucher alte Granitstatuen entdecken, den Bäckern dabei zusehen, wie gebacken wird, oder einfach in einem der gemütlichen Restaurants verweilen. Wer nach dem Besuch des Chelsea Market Lust auf einen kleinen Verdauungsspaziergang hat, kann auf der nahe gelegenen High Line, einer zum Park umfunktionierten Hochbahntrasse, eine mal etwas andere Aussichten über New York genießen. Empfehlenswert ist es auch sich bei gutem Wetter sein Essen mit auf die High Line zu nehmen und dort ein Picknick zu machen.
Besucher sollten am besten hungrig kommen, denn Gelegenheiten kulinarische Leckerbissen zu verkosten, gibt es reichlich: Seien es japanische Sushi, Hummer oder Austern im Fischladen, eines der saftigen Steaks der Fleischerei mit angeschlossenem Restaurant oder die duftenden Backwaren der Bäckereien, um nur ein paar zu nennen. Doch auch wer zum Lebensmittel-Shopping kommt, ist hier goldrichtig. Frisches Obst und Gemüse von lokalen Anbietern gibt es ebenso wie mediterrane Spezialitäten wie edlen Käse, Olivenöl, Antipasti und Fisch.

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