Donnerstag, 31. Oktober 2013
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Halloween
Seit Wochen merkt man nun schon, dass Halloween vor der Tür steht. In den meisten Geschäften, Bar's und Restaurants sind seit ca 2-3 Wochen dekoriert und verleihen der Stadt somit einen grusligen Charakter. Auch einige Hausbesitzer schmücken ihre Häuser und Vorgärten mit Skeletten, Spinnweben und anderen schaurigen Dingen.
Am letzten Wochenende stand dann die sogenannte "Halloween-Dogparade" im Tompink Square Park an. Bei diesem Event kommen hunderte von Hundebsitzern mit ihren Lieblingen in diesen Park und präsentieren sich und ihre Hunde in Kostümen von extrem aufwendig bis sehr knappem Verkleidungen war alles dabei. Die meisten Hunde scheinen dies auch mehr oder weniger geduldig über sich ergehen zu lassen.
Aber auch für die Menschen gab es letztes Wochenende schon einige Halloweenevents, z.B. wurde ein Zombielauf veranstaltet, bei dem die Teilnehmer des 5 Kilometerlaufs im Zombiekostüme teilnehmen mussten, aber auch einige Partys zogen Massen von Verkleideten an.
Morgen am eigentlichen Halloweentag dem 31. Oktober steht dann die Halloween Parade im Village an zu der wir natürlich auch gehen werden. Unser Outfit haben wir letztes Wochenende in einem rieisgen Halloween Megastore ergattert, was bei der riesigen Auswahl gar nicht so einfach war. Fotos werden folgen... ;)
Da Halloween vor allem hier in New York sehr beliebt ist, stehen auch noch dieses Wochenende viele weitere Halloweenpartys an, obwohl Halloween dann ja eigentlich schon vorbei ist.
Letztes Jahr musste Halloween und auch die große Parade auf Grund des Supersturms Sandy ausfallen, daher wollen die Veranstalter dieses Jahr das "Revival" umso größer feiern!
Das Wort Halloween, in älterer Schreibweise Hallowe'en, ist eine Kontraktion von All Hallow's Eve, benennt den "Tag vor Allerheiligen” (wie auch bei Heiligabend, englisch Christmas Eve). Der Bezug von Halloween zum Totenreich ergibt sich aus dem Fest Allerheiligen und dem darauf folgenden Gedächtnis Allerseelen, an dem die Katholiken ihrer Verstorbenen gedenken. Laut Encyclopaedia Britannica stammt Halloween aus alten keltischen Bräuchen.
Das Halloweenbrauchtum stellt eine Mischung aus Herbst-, Löse-, und dar. In diesem Sinne ist es vergleichbar mit Bräuchen zu Erntedank, zu Allerheiligen sowie in der Vorweihnachtszeit und zu Silvester.
Der bekannteste Brauch in Nordamerika besteht darin, dass Kinder von Haus zu Haus gehen und mit `trick or treat` (=Streich oder Süsses) die Bewohner auffordern, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen. Verkleidungen sind zu Halloween sehr beliebt. Kinder wie Erwachsene verkleiden sich als Feen, Fledermäuse, Geister, Hexen, Kürbisse, Skelette, Zombies, Tote, Vampire und Ähnliches. Typische Halloweenfarben sind schwarz, orange, grau, weiß, gelb und rot. Die zeitweiligen Übergriffe bis zum vermehrten Vorkommen von Brandstiftungen und Sachbeschädigungen in den USA geben der „Mischief night“ zum 1. November einen ähnlichen Unruhnachtcharakter wie im mitteleuropäischen Brauchtum der Walpurgisnacht.
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Shutdown in den USA?!??...
Da wir nun recht regelmäßig ängstliche Anfragen aus Deutschland bekommen, ob wir denn noch genug zu Essen haben oder ähnliches wollen wir hier nun mal ein kurzes Statement zu den momentanen politischen Geschehnissen in den USA abgegeben. Nach einigen besorgten Mails und Kommentaren von Familie und Freunden aus Deutschland zu der momentanen politischen Lage in den USA waren wir doch recht erstaunt und haben und selbst ein Bild gemacht, was in der deutschen Presse über die USA berichtet wird.. und wir waren recht erstaunt!!! Die Klatschpresse, aber auch seriöse Medien haben ganze Arbeit geleistet und das Thema extrem aufgebauscht! Natürlich wird auch hier sehr viel über das Thema berichtet, da die politische Lage der USA momentan sehr prekär ist und die staatlichen Angestellten sehr darunter leiden müssen! Allerdings hat es nicht im geringsten die Ausmasse auf unseren "normalen" Alltag, wie es in Deutschland dargestellt wird. Wir können natürlich nur für New York sprechen, allerdings haben wir auch von anderen die außerhalb des Staats NY leben nichts gehört, was den deutschen Pressemeldungen nahe kommt! Viele unserer Besucher haben sich im Vorfeld ihrer Reise besorgt gemeldet und waren schon ganz mürrisch: "ausgerechnet, wenn wir mal in die USA reisen, dann ist alles geschlossen" etc. Aber zumindest in NYC ist dies nicht der Fall. Natürlich gibt es auch hier gewisse Einschränkungen. Allerdings haben wir persönlich noch keine Einschränkungen hin nehmen müssen. In einem Artikel stand z.B. das die Staten Island Ferry geschlossen wurde, die kostenlos von Manhattan nach Staten Island (dem fünften Borough von NYC) fährt geschlossen wurde, was allerdings gar nicht den Tatsachen entspricht. Es wurde Liberty Island und Ellis Island geschlossen und ausschließlich die Boote, die nur dort hinfahren, waren betroffen. Aber auch um alle Besucher zu beruhigen es gibt ein halbes Dutzend anderer privater Anbieter, die zur Statue of Liberty fahren und auch nicht mehr kosten. Nur auf die Insel und auf die Statue konnte man zeitweise nicht, was den Leuten meiner Meinung nach einfach nur das Warten für Stunden in einer Schlange erspart hat! ;)
Sicherlich sind einige der ca. 200 Museen und 500 Galerien in NYC vom Shutdown betroffen, allerdings haben die großen Museen wie MoMA oder das Metropolitan Museum trotzdem geöffnet.
Also liebe Leute aus Deutschland lasst Euch von der Presse nicht verrückt machen und macht Euch vor allem keine Sorgen uns geht es gut!!! :)
Freitag, 4. Oktober 2013
Chelsea Market New York
Der Chelsea Market ist im hippen Meatpacking District gelegen und bietet für jeden Geschmack das Richtige. Dadurch dass der Markt in einer überdachten Halle gelegen ist, lässt sich ein Besuch auch sehr gut für schlechtes Wetter einplanen. Doch auch bei herrlichstem Sonnenschein und Sommerwetter ist der Markt sehr angesagt.
Schon die Markthalle ist ein Traum für Liebhaber von amerikanischen Lebensmittel, denn der Markt ist in den Hallen der alten Oreo-Fabrik gelegen, in denen die berühmten Kekse erfunden wurden. Heute beherbergt das Fabrikgebäude Cafés, Restaurants, eine Weinhandlung, Bäckereien und diverse Delikatessengeschäfte. Auch der Koch-Sender Food Network hat passenderweise seinen Sitz in der ehemaligen Keksfabrik und sitzt damit quasi direkt an der Quelle.
Das alte Gemäuer im Inneren des historischen Fabrikgebäudes, dessen Ursprung immerhin auf 1890 datiert ist, verleiht dem Markt ein einmaliges Ambiente. Beim Bummel können Besucher alte Granitstatuen entdecken, den Bäckern dabei zusehen, wie gebacken wird, oder einfach in einem der gemütlichen Restaurants verweilen. Wer nach dem Besuch des Chelsea Market Lust auf einen kleinen Verdauungsspaziergang hat, kann auf der nahe gelegenen High Line, einer zum Park umfunktionierten Hochbahntrasse, eine mal etwas andere Aussichten über New York genießen. Empfehlenswert ist es auch sich bei gutem Wetter sein Essen mit auf die High Line zu nehmen und dort ein Picknick zu machen.
Besucher sollten am besten hungrig kommen, denn Gelegenheiten kulinarische Leckerbissen zu verkosten, gibt es reichlich: Seien es japanische Sushi, Hummer oder Austern im Fischladen, eines der saftigen Steaks der Fleischerei mit angeschlossenem Restaurant oder die duftenden Backwaren der Bäckereien, um nur ein paar zu nennen. Doch auch wer zum Lebensmittel-Shopping kommt, ist hier goldrichtig. Frisches Obst und Gemüse von lokalen Anbietern gibt es ebenso wie mediterrane Spezialitäten wie edlen Käse, Olivenöl, Antipasti und Fisch.
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| Gewürze in allen Farben und Geschmacksrichtungen |
Mittwoch, 25. September 2013
Cronuts- oder der Zauber eines "Zuckerbäckers"
Vor einer New Yorker Bäckerei spielen sich in den Morgenstunden Szenen wie beim Verkaufsstart des iPhone ab. Kunden stehen stundenlang Schlange für ein frittiertes Gebäck. Es ist der „Cronut“, eine Kreuzung von Donut und Croissant, kreisrund und mit einem Loch in der Mitte wie ein Donut, aber mit einem croissant-ähnlichen Teig, einer Creme-Füllung und einer Glasur obendrauf.
Der Bäcker Dominique Ansel ist mit seiner Kreation des Cronuts berühmt geworden. Zeitungen und Nachrichten berichten überall auf der Welt von ihm und seiner süßen Verführung. Seine kleine Bäckerei in New York liegt im Stadtteil Soho. Bereits Stunden vor der Eröffnung des Ladens um acht Uhr, stellen sich die ersten Menschen draußen an. Der Andrang wird dann in den nächsten Stunden immer größer. Wenn sich die Tür der Bäckerei dann endlich für die Kunden öffnet, erstreckt sich die Schlange über mehrere Straßenzüge und das geht nun schon seit Monaten so.
Das „Gebäckhybrid“, wie Ansels Laden den Cronut selbst nennt, kostet 5 Dollar. Ansel hat mit der Schöpfung einen Volltreffer gelandet und eine wahre Hysterie in New York ausgelöst, für die es sogar einen Namen gibt: Cronut Craze (Cronut-Wahnsinn).
Wer sich nun fragt, warum sich die Menschenmassen schon so früh am Morgen vor der Bäckerei versammeln, muss wissen das täglich nur 350 Cronuts hergestellt werden, weil deren Herstellung so aufwendig ist, wie Ansel sagt. Wer sich also nicht früh genug anstellt, geht leer aus. Die Bäckerei rät den Kunden auf ihrer Internetseite, vor 6:45 Uhr da zu sein, um Cronuts zu bekommen. Sogar Benimmregeln fürs Schlangestehen gibt es: „Drängelt Euch nicht vor und reserviert keine Plätze für Freunde.“ Die Abgabemenge ist strikt auf zwei Stück je Person limitiert. Ansel hat sich den Begriff „Cronut“ als Warenzeichen eintragen lassen. Denn der Erfolg hat eine ganze Fülle von Nachahmern in New York und anderen Städten angezogen. Ähnliche frittierte Kringel werden jetzt als „French Donut“ oder „Doissant“ verkauft. Wer den Namen „Cronut“ verwendet, muss sich darauf einstellen, dass er von Ansels Anwälten hört.
Der Cronut-Wahnsinn geht so weit, dass es sogar einen eigenen Schwarzmarkt um das Produkt gibt. Auf der Kleinanzeigenseite „Craigslist“ bieten Inserenten an, sich in die Schlange zu stellen und die gekauften Cronuts persönlich abzuliefern. Die gängigen Preise je Cronut liegen dann zwischen 25 und 50 Dollar. Es gibt aber auch Menschen, die sich morgens vorne in die Schlange stellen und dann ihren Platz den Cronut-Jüngern anbieten, die zu spät kommen. Ein Platz in der Cronut-Schlange liegt momentan bei 30 Dollar.
Dass ausgerechnet ein Süßgebäck einen Massenansturm auslöst, mag in einer vermeintlich so fitnessbewussten Stadt wie New York etwas überraschen. Ansel sagt dazu nur, das Bedürfnis, sich etwas zu gönnen, gebe es überall, und schließlich äßen die meisten Menschen nicht jeden Tag einen Cronut.
Mein Fazit: Cronuts sind sicherlich eine sehr leckere Erfindung, jedoch ist fraglich, ob es sich lohnt für ein Gebäck mehrere Stunden in einer Schlange zu stehen. Auch die nachgemachten Croissant-Donuts sind sehr lecker! Es ist abzuwarten wie lange sich der Cronut als Verkaufsschlager in New York hält und welchen neuen Trend die Stadt als nächstes zu Tage bringen wird!
Samstag, 21. September 2013
Wellies
Sie sind endlich da meine Wellingtons von den New Yorkern auch liebevoll als Wellies bezeichnet. Es ist eigentlich nichts anderes als ein Paar Regenstiefel..ja richtig gehört Regenstiefel, aber ohne ein trendiges Paar Regenstiefel ist man nun mal keine echte New Yorkerin. Ist Regen auch nur vorhergesagt, laufen fast alle weiblichen New Yorker in ihren Wellies durch die Stadt. Egal ob zum normalen casual Outfit oder auch gerne zum Business Outfit. Am angesagtesten sind die "Hunter" Stiefel, die auch in Deutschland bekannt sind. Ich habe mich jedoch nach langer Recherche und Vergleich für den kanadischen Hersteller "Kamik" entschieden, da ich mich nicht überwinden konnte $150 für einfache Regenstiefel auszugeben. Immerhin kann man bis zu $300 und sicherlich auch noch mehr für ein angesagtes Paar Wellingtons ausgeben.
Jetzt muss es nur noch regnen, damit sie auch endlich mal zum Einsatz kommen! :)
Samstag, 7. September 2013
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